Angebot

 

Bitte kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenloses Erstgespräch. Das Einzeltraining kann bei mir zu Hause oder bei Ihnen in vertrauter Umgebung stattfinden.

Legasthenietestung

 

Zunächst erfolgt ein kostenloses informelles (telefonisches) Erstgespräch. Hier beantworte ich Ihre Fragen. Am besten notieren Sie sich diese vor dem Anruf/Termin.
Beim ersten Gesprächstermin erfolgt eine Anamnese und im Anschluss der AFS-Test (wird individuell nach der Konstitution des Kindes entschieden) mit einem diagnostischen Kurzdiktat, je nach Zeit erfolgt auch gleich eine Auswertung des AFS-Tests.(ca. 1 ohne, bzw. 2 Stunden mit AFS-Test)
Ich führe zuhause eine ausführliche, qualitative Fehleranalyse des diagnostischen Diktats und weiterer Schriftproben (aktuelle und ältere Hefte des Kindes) durch.
Beim zweiten Gesprächstermin werden die Ergebnisse des Tests und der Analyse mitgeteilt und das erste pädagogische Gutachten überreicht.

 

Kosten für Diagnostik mittels Anamnese, Test, Diktat und Fehleranalyse: 120€  (Stand April 2021, ggfs. fallen Anfahrtskosten an)*

 

35€ des o.g. Betrags werden bei vertraglich vereinbartem anschließendem Training mit dem ersten Training rückvergütet/verrechnet!

Legasthenietraining

 

 

Das Training findet einmal pro Woche im Umfang von ca. 45 Min. statt. Dafür kann das Kind zu mir kommen oder ich fahre zu Ihnen.*

 

Für das Training erstelle ich einen individuellen Plan, auf Wunsch ein Trainingsbuch, Lernmaterial, führe gern auch Gespräche mit Lehrern und Gesundheitsberufen, falls nötig.

Für meine Trainings verwende ich auschließlich hochwertige Materialien, verschiedene Brettspiele, Arbeitsblätter, ansprechende und vielfältige Materialien und Methoden.

 

Kosten für 45 Min. Training bei mir zu Hause: 40€

Es kann auch ein 10er-Block mit 10 Trainings erworben werden für 360€. (Stand April 2021, ggfs. fallen Anfahrtskosten an)*

 

Bitte beachten Sie, dass es möglich ist, ggfs über den §35a SGB eine finanzielle Unterstützung zu erhalten. Hierfür lesen Sie bitte im nächsten Abschnitt weiter.

 

Gleichzeitig möchte ich Sie bitten, in jedem Fall auf mich zuzukommen, wenn es Ihnen nicht möglich ist, den Betrag aufzubringen. Gemeinsam werden wir eine Lösung finden! Es geht mir darum, Ihrem Kind zu helfen!

 

*(Es fallen hier ggfs. für Fahrten zum Kind nach Hause Anfahrtskosten an:

Innerhalb 15km Umkreis eine Pauschale von 7€, ab dem 21km + 0,30€ pro km

Alle angegebenen Preise sind Gesamtpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.)

Finanzielle Unterstützung

 


Wird das pädagogische Gutachten von Jugendämtern und anderen öffentlichen Stellen für  eine  Förderung anerkannt?

Da oft diese Frage nach einer finanziellen Unterstützung der Förderung durch öffentliche Ämter bei  Erstgesprächen vorkommt, hat der EÖDL dazu Stellung bezogen:

"Das pädagogische AFS-Testverfahren wird als Meilenstein der pädagogischen Forschung gesehen und  ist ein ausgezeichnetes und seit mehr als 10 Jahren bewährtes Werkzeug, welches auf  pädagogisch-didaktischer Ebene zur Feststellung einer Leg./LRS/Dys./Rechenschwäche in über 50  Ländern verwendet wird. Es wird in der pädagogischen Förderdiagnostik verwendet und ist  ausschließlich Legasthenie- und DyskalkulietrainerInnen vorbehalten. Damit ist gewährleistet, dass  nicht nur Festsstellungen getroffen werden, sondern auch aus den Informationen ein individueller  Förderplan erstellt wird. Das Testverfahren ist in erster Linie dazu gedacht, den TrainerInnen in der  Arbeit hilfreich zu sein.

In Deutschland ist, wenn Förderungen nach §35a SGB angestrebt werden wie eine finanzielle Unterstützung oder ein Notenschutz, eine multiaxiale Diagnostik die Voraussetzung. Dies ist gesetzlich
so festgelegt. Auch Betroffene, welche keine Sekundärauffälligkeiten aufweisen, müssen diesen Prozess durchlaufen. Die alleinige Feststellung auf pädagogischer Ebene reicht also nicht aus, um dem
 Gesetz zu entsprechen. Dies wiederum hat aber nichts mit der Wertigkeit des AFS-Testverfahrens zu tun. Eine multiaxiale Diagnostik ist allerdings ohne eine pädagogische Förderdiagnostik wertlos.

Es gibt kein psychologisches Testverfahren, mit dem man einzig und alleine eine  Leg./LRS/Dys./Rechenschwäche feststellen könnte! Alle Testverfahren, hauptsächlich IQ-Tests - die  meisten stellen den IQ-Wert mittels Sinneswahrnehmungsleistungen fest - und auch LRS-Tests (diese  sind gerade bei legasthenen Menschen sehr wenig aussagekräftig, weil ihre Lese- und Schreibleistungen  stark schwanken und verfassungsabhängig sind) sind dazu leider wenig hilfreich, dennoch halten  öffentliche Stellen, an diese Art von Feststellung noch immer fest, weil es gesetzlich so definiert ist.

Unberührt davon bleibt jedoch, dass der einzelne Lehrer im Unterricht sehr wohl ein pädagogisches   Gutachten bzw. ein AFS-Test Ergebnis anerkennen und somit auf das legasthene Kind Rücksicht  nehmen kann und z.B. die mündlichen Leistungen stärker bewertet als die schriftlichen. Dies kann  erfolgen, wenn der Lehrer für die Thematik sensibilisiert ist. Es ist aber zu beobachten, dass auch in  deutschen Schulen LehrerInnen immer häufiger auf die pädagogischen Feststellungen durch  KollegInnen reflektieren und den betroffenen Kindern zumindest Verständnis entgegen bringen."


 (Livia Pailer-Duller für den EÖDL, KLL und das DRC)